
Pilzberatung – darauf kommt es an
Damit eine Pilzbestimmung möglichst zuverlässig möglich ist, sollten die Pilze vollständig und möglichst frisch mitgebracht werden.
Bitte beachten Sie:
- Pilze möglichst nicht abschneiden, sondern vorsichtig vollständig aus dem Boden lösen. Gerade die Stielbasis kann wichtige Bestimmungsmerkmale enthalten.
- Unterschiedliche Pilzarten getrennt voneinander transportieren.
- Am besten einen Korb oder feste Behälter verwenden. Plastiktüten sind ungeeignet, da Pilze darin schnell verderben.
- Wenn möglich, mehrere Exemplare einer Art in verschiedenen Entwicklungsstadien mitbringen.
- Merken oder fotografieren Sie den Fundort und die Umgebung: Welche Bäume standen in der Nähe? Wuchs der Pilz auf Erde, Holz oder einem anderen Untergrund?
- Sehr alte, stark zerfallene oder bereits verdorbene Pilze lassen sich unter Umständen nicht mehr sicher beurteilen.
- Bringen Sie möglichst alle Pilze mit, die verzehrt werden sollen. Eine Freigabe einzelner Exemplare lässt sich nicht automatisch auf weitere, nicht vorgelegte Pilze übertragen.
Die Pilzberatung ersetzt keine Bestimmung per Foto. Für eine verlässliche Beurteilung müssen die Fruchtkörper in der Regel im Original vorliegen.
Wichtig: Verzehren Sie unbekannte oder nicht sicher bestimmte Pilze nicht.
